Foto: Sarah Jahn
Erfolgreicher KI-Aktionstag in Güstrow
KI-TIERWOHL zeigt praxisnahe Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz
Am 27. Juni 2026 beteiligte sich der Forschungsverbund KI-TIERWOHL am landesweiten Aktionstag „(K)EINE AHNUNG VON KI?!“ in der Uwe Johnson-Bibliothek in Güstrow.
Trotz der sommerlichen Temperaturen war die kostenfreie Mitmachveranstaltung gut besucht. Über den Tag verteilt kamen rund 50 Gäste, vorbei, um sich über Künstliche Intelligenz zu informieren, Fragen zu stellen und verschiedene Anwendungen selbst auszuprobieren.
Auch KI-TIERWOHL war mit einem eigenen Aktionsstand vertreten und zeigte, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll für mehr Tierwohl in Forschung und Landwirtschaft eingesetzt werden kann. In den Gesprächen wurde besonders deutlich, dass großes Interesse am positiven Einsatz von KI sowie am Nutzen moderner Technologien für das Tierwohl in der Nutztierhaltung besteht.
Ein besonderes Highlight war das digitale KI-Spiel von unserem Kollegen Goutham Ravinaidu: In einem Memory konnten Besucher Kühe zunächst selbst anhand ihres Fellmusters wiedererkennen. Anschließend löste eine KI die gleiche Aufgabe. So wurde anschaulich vermittelt, wie effektiv KI bei der Tiererkennung eingesetzt werden kann und wie dadurch Ressourcen effizienter genutzt werden können.
Der Aktionsstand stieß auf großes Interesse und bot Raum für zahlreiche Fragen und anregende Gespräche. Auch die Medien berichteten über den Aktionstag. Ein kurzer Beitrag ist in der NDR-Mediathek abrufbar, zudem berichtete der Nordkurier über die Veranstaltung.
Wir bedanken uns bei den Organisatoren sowie bei allen Besucher:innen für den gelungenen Aktionstag und den interessierten Austausch.
Einen Überblick über alle Programmpunkte und weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.
KI hört mit: Vortrag von Dr. Sandra Düpjan auf der Fachtagung Schweinehaltung für Bildung und Beratung
11. Juni 2026, Klagenfurt (Österreich)
Mit ihrem digitalen Fachvortrag „Von sprechenden Schweinen und lauschenden KIs – Der potenzielle Nutzen von Lautanalysen in der Schweinehaltung“ beteiligte sich Dr. Sandra Düpjan vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) an der Fachtagung „Schweinehaltung für Bildung und Beratung“ in Klagenfurt (Österreich). Die Veranstaltung brachte Fachleute aus Bildung, Beratung und Forschung zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Schweinehaltung zu beleuchten.
KI-TIERWOHL bei Rostock's Eleven 2026 vertreten
"Lust auf Laufband – Schweine im freiwilligen Training"
Am 11. Juni 2026 nahm unser Kollege Steve Lebing vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) an der Wissenschaftsveranstaltung „Rostock's Eleven 2026“ teil. Die Veranstaltung bot Forschenden aus der Region die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum in verständlicher und unterhaltsamer Form vorzustellen.
In seinem Vortrag „Lust auf Laufband – Schweine im freiwilligen Training“ präsentierte Steve Lebing aktuelle Forschungsergebnisse zum Bewegungsverhalten von Schweinen. Seine Untersuchungen zeigen, dass Schweine ein individuelles Bewegungsbedürfnis besitzen und lernen können, ein Laufband selbstständig zu nutzen. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke in das Verhalten von Nutztieren und eröffnen neue Perspektiven für die Forschung zum Tierwohl.
Die Veranstaltung beeindruckte erneut durch die Vielfalt der vorgestellten Themen, die hohe Qualität der Beiträge und die große Begeisterung für Wissenschaft. Sie verdeutlichte einmal mehr die Stärke und Innovationskraft des Wissenschaftsstandorts Rostock. Wer neugierig geworden ist und mehr über Schweine auf dem Laufband erfahren möchte, kann sich die Aufzeichnung der Veranstaltung hier (YouTube) ansehen. Der Vortrag von Steve Lebing beginnt ab 1:16:59.
Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren von „Rostock denkt 365°“ für die gelungene Veranstaltung und gratulieren Luisa Zach vom Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT) herzlich zum Gewinn von Rostock's Eleven 2026. Mit ihrer Forschung zur künstlichen Photosynthese und der Nutzung von CO₂ als Rohstoff überzeugte sie Publikum und Jury gleichermaßen.
Wir freuen uns, dass die Forschung des FBN und des Verbundes KI-TIERWOHL Teil dieser Veranstaltung sein durfte.
© Jan Ostermayer
Expertenbefragung des Agrarausschusses des Landtags Mecklenburg-Vorpommern
27. Mai 2026
Am 27. Mai 2026 durfte unsere Kollegin, Dr. Sandra Düpjan vom FBN, KI-TIERWOHL im Rahmen einer Expertenbefragung des Agrarausschusses des Landtags Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin präsentieren. Das FBN war eingeladen, seine Forschungsarbeit und Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern vorzustellen.
Gerade durch den Verbund KI-TIERWOHL konnte Dr. Sandra Düpjan zeigen, wie eng Forschung und landwirtschaftliche Praxis bereits miteinander verknüpft sind und welche Bedeutung diese Zusammenarbeit für die Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern hat.
© Boerner
„Forschung trifft Verantwortung – Nutztierhaltung zur Gestaltung resilienter Agrarsysteme"
Parlamentarischer Abend, Berlin
Am 19.05.2026 haben unsere Verbundpartner:innen vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN Dummerstorf) Dr. Annika Krause, Dr. Sandra Düpjan und Prof. Birger Puppe ihr Arbeitspaket (AP2) im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin präsentiert. Eingeladen hatten dazu das FBN Dummerstorf und das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern sowie die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Leitthema „Forschung trifft Verantwortung – Nutztierhaltung zur Gestaltung resilienter Agrarsysteme" diskutierten Gäste aus Politik, Wissenschaft, Verbänden und Praxis über die Zukunft der Nutztierhaltung und innovative Lösungsansätze für mehr Tierwohl, Nachhaltigkeit und klimaresiliente Agrarsysteme. Im Rahmen der begleitenden Ausstellung präsentierten unsere Verbundpartner:innen aktuelle Forschungsansätze aus dem AP2. Die Besucher:innen konnten sich dabei selbst auf einem Laufband mit den Schweinen messen und mehr über das Bewegungsbedürfnis von Schweinen sowie innovative Ansätze des bioakustischen Tierwohlmonitorings erfahren. Der Stand stieß auf großes Interesse und war während der gesamten Veranstaltung sehr gut besucht. Das Feedback der Gäste fiel durchweg positiv aus und unterstrich die hohe Relevanz innovativer Technologien zur Analyse und Sicherstellung des Tierwohls.
Dr. Ramona Wulf, Lina Brüling, Dr.-Ing. Purbaditya Bhattacharya, Steve Lebing, Dr. Susanne Demba, Prof. Hülya Öz
Hinten von links nach rechts:
Rica Rehfeld, Marcel Ochs, Lucia Schulz, Prof. Brigitte Vollmar, Prof. Dietmar Zechner, Prof. Birger Puppe, Dr. Astrid Grün
KI-TIERWOHL bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026
Wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen, das Tierwohl in Forschung und Landwirtschaft besser zu verstehen und zu verbessern? Antworten auf diese Frage gab das Verbundprojekt „KI-TIERWOHL“ bei der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften der Universität Rostock mit gleich vier interaktiven Beiträgen.
Unter dem Motto „Forschung erleben und mitmachen“ präsentierten unsere Verbundkolleg:innen aktuelle Forschungsansätze rund um digitale Tierwohlanalyse, KI-gestützte Monitoring-Systeme und modernes Forschungsdatenmanagement.
Besucher:innen aller Altersgruppen konnten dabei selbst aktiv werden und einen unmittelbaren Einblick in die Forschung des Verbundes gewinnen.
Tierwohl im Blick – die Maus verstehen
An der Station von Lucia Schulz (Universitätsmedizin Rostock – Institut für Experimentelle Chirurgie) erhielten die Gäste spannende Einblicke in die moderne Verhaltensanalyse von Labormäusen. Mithilfe digitaler Käfigsysteme und Videoanalysen wurde gezeigt, wie Forschende kontinuierlich Daten zum Verhalten erfassen und auswerten. Die Gäste konnten selbst ausprobieren, wie der Mouse Grimace Scale funktioniert, und erfahren, wie Gesichtsausdrücke Hinweise auf Schmerz geben.
Macht Schweinen Laufen Spaß?
Großen Andrang gab es auch an der interaktiven Laufbandstation von Lina Brüling und Steve Lebing vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie Dummerstorf. Hier konnten Besucher:innen gegen einen digitalen Schweine-Trainingspartner antreten und selbst erfahren, welche positiven Effekte freiwillige Bewegung auf das Wohlbefinden haben kann.
Die Station vermittelte auf spielerische Weise, wie im Projekt „KI-TIERWOHL“ Aktivität, Verhalten und Wohlbefinden von Schweinen mithilfe moderner Sensortechnik und digitaler Analysen untersucht werden.
Digitale Einblicke in den Legehennenstall
Wie künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Tierwohls von Legehennen beitragen kann, präsentierten Dr.-Ing. Purbaditya Bhattacharya (Universität Rostock – IEF) und Dr. Astrid Grün (Universität Rostock – AUF).
Die Besucher:innen erhielten digitale Einblicke in einen Legehennenstall und konnten einen ersten Prototypen eines KI-gestützten Monitoringsystems kennenlernen. Vorgestellt wurden innovative Ansätze, mit denen negatives wie positives Wohlbefinden von Nutztieren frühzeitiger erkannt werden kann.
Mission Datenchaos
Dass Forschung nicht nur im Labor, sondern auch bei der Organisation von Daten beginnt, zeigte Rica Rehfeld (Universitätsmedizin Rostock – Institut für Experimentelle Chirurgie) mit ihrer „Mission Datenchaos“.
Mit einem interaktiven und unterhaltsamen Spiel brachte sie insbesondere jüngeren Besucher:innen das Thema Forschungsdatenmanagement näher. Spielerisch wurde vermittelt, warum Struktur, Dokumentation und sorgfältiger Umgang mit Daten entscheidende Grundlagen erfolgreicher Forschung sind.
Forschung zum Mitmachen
Die Beiträge des Verbundprojekts „KI-TIERWOHL“ stießen während der gesamten Veranstaltung auf großes Interesse. Besonders die interaktiven Elemente luden die Besucher:innen dazu ein, Forschung selbst auszuprobieren und komplexe wissenschaftliche Themen auf verständliche Weise kennenzulernen.
Die Lange Nacht der Wissenschaften bot damit eine ideale Gelegenheit, aktuelle Forschung rund um Tierwohl, Digitalisierung und künstliche Intelligenz einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern.
Love Data Week 2026: Impulse für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement
09. - 13. Februar 2026
Fünf Tage mit spannenden Einblicken, intensiven Diskussionen und wertvollen Impulsen rund um das Thema Forschungsdaten liegen hinter uns. Im Rahmen der diesjährigen Love Data Week stand unter dem Motto „Where’s the Data?“ der verantwortungsvolle, transparente und nachhaltige Umgang mit Forschungsdaten im Mittelpunkt.
Die Love Data Week ist eine internationale Aktionswoche rund um Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement. Auch in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich zahlreiche Akteur:innen. Die Universitätsbibliotheken Greifswald und Rostock haben gemeinsam wieder ein vielseitiges digitales Veranstaltungsprogramm gestaltet.
Ein besonderes Highlight bildeten die Beiträge von Rica Rehfeld, unserer KI-TIERWOHL-Forschungsdatenmanagerin, die mit zwei praxisnahen Veranstaltungen vertreten war:
- Unpacking Animal Data – Ein Fragenkatalog für Tierdaten im RDMO
- Name that File! (And Find It Again Later) – Eine Hilfe bei der Strukturierung und Organisation deiner digitalen Daten
In ihren Sessions zeigte sie anschaulich, wie eine strukturierte Datenorganisation und durchdachte Datenmanagementpläne die Qualität, Nachvollziehbarkeit und Nachhaltigkeit wissenschaftlicher Arbeit stärken können.
Die große Resonanz und der engagierte Austausch mit den Teilnehmenden haben erneut verdeutlicht, wie zentral ein professionelles Forschungsdatenmanagement für erfolgreiche Forschung ist.
Die Präsentationsunterlagen sind auf Zenodo veröffentlicht und dort frei zugänglich.
Unser 1. Herbstsymposium
Am 08.12.2025 fand in der Universitätsbibliothek der Universität Rostock unser 1. Herbstsymposium statt. Organisiert von den Nachwuchswissenschaftler:innen des Verbundes, bot die Veranstaltung einen wichtigen Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame strategische Weiterentwicklung.
Im Mittelpunkt stand die Erarbeitung unserer Verbundstrategie, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nutzt, um Tierwohl in Forschung und Nutztierhaltung weiter zu stärken. Ausgehend von gemeinsamen Definitionen, aktuellen Technologien und Fragestellungen des Innovationsmanagements entwickelte sich ein intensiver und konstruktiver Dialog.
Das Herbstsymposium war zugleich ein gelungener, adventlicher Auftakt für unseren weiteren gemeinsamen Weg und unterstrich die zentrale Rolle des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Zukunft des Verbundes.
Foto: Martin Fröse, HS Neubrandenburg
Foto: Marcel Ochs, UMR/IEC
Foto: Marcel Ochs, UMR/IEC
Was dein Kühlschrank mit der Forschung in M-V zu tun hat
7. Vernetzungstreffen FDM in M-V
Am 25.11.2025 fand das 7. Vernetzungstreffen Forschungsdatenmanagement in M-V (Hochschule Neubrandenburg), organisiert durch die Landesinitiative Datenkompass M-V an der Hochschule Neubrandenburg statt. Nachdem beim letzten Präsenstreffen 2024 das Strategiepapier für die Landesinitiative M-V an das Ministerium und die Landesrektorenkonferenz überreicht wurde, kam es vor einiger Woche zur Verabschiedung der Open-Access-Strategie des Landes, in der auch eine zentrale Stelle für das Forschungsdatenmanagement in M-V ab 2026 eingeplant wird.
Auf dem 7. Vernetzungstreffen ging es daher um die Grenzen und Chancen, die das Forschungsdatenmanagement mit sich bringt. Die Thematik wurde in einer Paneldiskussion, an der auch unsere Forschungsdatenmanagerin Rica Rehfeld teilnahm, zusammen mit Herrn Johannes Kode (Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten), Frau Dr. Anja Eggert (DSC-Leiterin FBN), Frau Prof. Dr.-Ing. Dagmar Waltemath (Professorin für Medizininformatik an der Universitätsmedizin Greifswald und Sprecherin des Datenkompass M-V), Herrn Prof. Dr. Leif-Alexander Garbe (Prodekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften der Hochschule Neubrandenburg) und Herrn Christian Winterhalter (Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald) ausgiebig diskutiert. Anschließend folgen die Vorstellung einzelner Projekte mit einem Fokus auf FDM, darunter auch die Präsentation von KI-TIERWOHL und dem Arbeitspaket 7. Die Präsentation ist in unserer Zenodo-Community verfügbar.
„Wir haben noch keine Daten – was kann Forschungsdatenmanagement dann schon tun?“
6. SaxFDM-Tagung
Die 6. SaxFDM-Tagung fand am 20. und 21. November 2025 unter dem Motto „Daten teilen, Wissen gewinnen: Forschungsdatenmanagement zwischen Vision und Realität“ in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) in Dresden statt. Die von der sächsischen Landesinitiative SaxFDM organisierte Tagung konnte 125 Teilnehmer:innen begrüßen und präsentierte ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Postersessions.
Unsere Forschungsdatenmanagerin Rica Rehfeld nahm an dieser Veranstaltung mit einer Posterpräsentation mit dem Titel „Wir haben noch keine Daten, was kann das Forschungsdatenmanagement dann schon tun? – Aufbau eines Forschungsdatenmanagements im Projekt KI-TIERWOHL“ (Tagungsprogramm, Seite 36) teil, die bei den Teilnehmenden sehr gut ankam. Auf dem Poster wurde die Arbeit des AP7-Forschungsdatenmanagements vorgestellt und Einblicke in unser Projekt gegeben. Es konnten neue Kontakte geknüpft und ebenfalls bereits Unterstützung durch unser FDM angeboten werden. Das Poster ist auf unserer Zenodo-Community verfügbar.
Foto: Rica Rehfeld.
BioHackathon Europa 2025 in Berlin
Der BioHackathon Europa 2025, organisiert von ELIXIR Europe, fand vom 3. bis 7. November 2025 im Hotel Esplanade Resort in Berlin statt. Bei diesem Event kamen rund 175 Teilnehmer:innen vor Ort und 290 online zusammen – Forscher:innen, Bioinformatiker:innen und Entwickler:innen, die an Projekten arbeiteten, um aktuelle Herausforderungen in der Bioinformatik zu bewältigen.
Der jährlich stattfindende BioHackathon bietet eine intensive Arbeitsumgebung, in der Projekte gezielt beschleunigt und Innovationen insbesondere in den Bereichen Datenintegration, Data Science sowie der Umsetzung der FAIR-Prinzipien (auffindbar, zugänglich, interoperabel, wiederverwendbar) vorangetrieben werden.
Unsere Forschungsdatenmanagerin Rica Rehfeld nahm dieses Jahr erstmals teil und beteiligte sich im Projekt 17: Minimal information standardisation of phenomic experimental data in animals. In der zur Verfügung stehenden Woche konnte eine Checkliste für die minimalen beschreibenden Informationen, die für Tierexperimente miterfasst werden müssen, fertiggestellt werden und mit dem Mapping der Informationen auf den ISA-Standard konnte begonnen werden. Ein Preprint über die Ergebnisse wird demnächst auf dem BioHackrXiv veröffentlicht.
Rückblick auf das Forschungscamp der Universität Rostock
20. November 2025
Unser Verbund KI-TIERWOHL war in diesem Jahr beim Forschungscamp der Universität Rostock vertreten, einer jährlichen Plattform für interdisziplinären Austausch und Vernetzung. In offener Atmosphäre präsentierten Wissenschaftler:innen ihre Projekte und boten vielfältige Einblicke in die aktuelle Forschungslandschaft.
Ramona Wulf und Astrid Grün, beide Postdocs, stellten unser Projekt anhand des Posters „Smarte Technologien zur Analyse und Sicherstellung des Tierwohls in Forschung und Landwirtschaft“ vor und kamen dabei mit vielen Interessierten ins Gespräch. Das Rahmenprogramm bot zudem praxisnahe Impulse: Kurzvorträge zum Schreiben von Anträgen sowie ein World Café zur Karriereentwicklung von Doktorand:innen und Postdocs.
Wir freuen uns über die inspirierenden Eindrücke und die neuen Kontakte, die wir mitnehmen konnten.
Mehr Fotos finden Sie hier.
Teilnahme am 16. Forschungsworkshop der Universitätsmedizin Rostock
Am Donnerstag, den 13. November 2025, präsentierte sich unser Verbund auf dem 16. Forschungsworkshop der Universitätsmedizin Rostock. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag in diesem Jahr auf der Landesexzellenzinitiative Mecklenburg-Vorpommern. Die Universitätsmedizin Rostock leitet zwei der fünf ausgezeichneten Forschungsverbünde und ist damit eine zentrale Akteurin in der Gestaltung der Spitzenforschung des Landes. Zudem werden drei Einzelprojekte der Universitätsmedizin Rostock vom Land gefördert. Die Geförderten stellten ihre Projekte vor und gaben Einblicke in aktuelle und spannende Forschungsthemen.
Unsere Sprecherin, Prof. Brigitte Vollmar, präsentierte in diesem Rahmen unseren Verbund in einem eigenen Vortrag.
Der Forschungsworkshop bot damit eine wertvolle Plattform, um unseren Verbund sichtbar zu machen, neue Impulse mitzunehmen und die Zusammenarbeit innerhalb der Landesexzellenzinitiative weiter zu stärken.
KI in der Legehennenhaltung – Chancen für Tierwohl, Management und Effizienz
Am 09. Oktober 2025 fand in Lübeck die diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Ei. Mit ihrem Fachvortrag “KI in der Legehennenhaltung – Chancen für Tierwohl, Management und Effizienz” präsentierte Dr. Astrid Grün, wie moderne KI-Anwendungen dazu beitragen können, das Tierwohl in der Legehennenhaltung zu verbessern. Der Beitrag fand großen Anklang beim Fachpublikum und sorgte für eine sehr positive Resonanz, die Präsentation finden Sie hier.
Von sprechenden Schweinen und lauschenden KIs – Eindrücke von der 120. DGfZ-Jahrestagung in Rostock
Am 25./26.09.2025 fand die 120ste Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) in Rostock statt. Als Schwerpunktthema war „KI in der Nutztierhaltung“ ausgelobt, wozu zum Auftakt eine Plenartagung mit drei Referent:innen und anschließender Podiumsdiskussion stattfand. Hier hat Sandra Düpjan vom FBN einen Vortrag mit dem Titel „Von sprechenden Schweinen und lauschenden KIs – der potentielle Nutzen von Lautanalysen in der Schweinehaltung“ gehalten, in dem natürlich auch ein Verweis auf KI-TIERWOHL nicht fehlen durfte. Im Übrigen wurde unser Forschungsverbund bereits im Grußwort von Minister Dr. Backhaus hervorgehoben.
Auch der NDR griff das Thema auf und berichtete in einem Beitrag von Dagmar Amm über die Frage: ‚Was kann künstliche Intelligenz in der Tierhaltung bewirken?‘“
Rica Rehfeld gestaltet die Einführung des elektronischen Laborbuchs eLabFTW an der Universität Rostock aktiv mit
Digitale Forschungsdokumentation im Fokus – Engagement aus dem Projekt KI-TIERWOHL unterstützt universitätsweite Einführung
Mit ihrem Engagement für moderne Forschungsdatenpraktiken hat Rica Rehfeld, Forschungsdatenmanagerin im Verbundprojekt KI-TIERWOHL, einen wichtigen Beitrag zur Einführung des elektronischen Laborbuchs eLabFTW an der Universität Rostock geleistet.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung am 16. September 2025 stellte sie praxisnah vor, wie Standardarbeitsanweisungen (SOPs) im elektronischen Laborbuch genutzt werden können, um Forschungsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Ihr Beitrag zeigte anschaulich, wie digitale Tools den Forschungsalltag unterstützen und gleichzeitig zur Qualitätssicherung beitragen.
Organisiert von der Taskforce Forschungsdaten und der AG Elektronische Laborbücher (ELN), markierte die Veranstaltung den Auftakt zur universitätsweiten Einführung des elektronischen Laborbuchs eLabFTW an der Universität Rostock. Das System bietet Forschenden künftig eine sichere, nachvollziehbare und reproduzierbare Möglichkeit der Forschungsdokumentation – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu zeitgemäßem Forschungsdatenmanagement.
Mit mehr als 150 Teilnehmer:innen war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Wer den Vortrag von Rica Rehfeld noch einmal nachvollziehen möchte, findet die zugehörige Präsentation auf Zenodo.
Science@Sail 2025 – Volle Fahrt voraus für Wissen!
09. August 2025
Ein Samstag voller frischer Meeresluft, spannender Gespräche und neugieriger Fragen liegt hinter uns! Auf der Hanse Sail in Rostock haben wir gemeinsam mit vielen anderen Teams der Universitätsmedizin und der Universität Rostock Wissenschaft erlebbar gemacht – direkt am Hafen, zwischen Segelschiffen und Meeresrauschen.
Dieses Jahr hatten wir gleich zwei Highlights am Stand:
Schweinesprachschule – Prof. Brigitte Vollmar ließ die Besucher:innen in die faszinierende Welt der Schweinesprache eintauchen. Milchviehstall der Zukunft – Anne-Marie Schmitt zeigte den Milchviehstall der Zukunft, bei dem die Besucher:innen ein detailreiches 3D-Modell erkunden konnten und so einen Einblick in moderne, tiergerechte und nachhaltige Milchviehhaltung erhielten.
Für unsere jüngsten Gäste gab es ebenfalls ein kleines Programm: Zwei knifflige und unterhaltsame Spiele, die den Kindern das Forschungsdatenmanagement näherbringen konnten, vorbereitet durch unsere Forschungsdatenmanagerin Rica Rehfeld und mit Unterstützung aus dem Forschungsdaten-Team der Universitätsbibliothek.
Besonderes Highlight: Frau Müller von der Universitätsmedizin Rostock – bekannt aus vielen UMR-Beiträgen – hat uns sogar persönlich an unserem Stand besucht.
Ein herzliches Dankeschön an alle Interessierten, die vorbeigeschaut, Fragen gestellt und mit uns über Wissenschaft diskutiert haben – und natürlich an die Organisatoren von der Science@Sail, die diese außergewöhnliche Plattform möglich gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Törn!
Erfolgreiche Jahrestagung der One-Health-Region Vorpommern – Wir waren dabei!
Rückblick auf den 23. Juni 2025 Ort: Hauptgebäude der Universität Greifswald
Am 23. Juni 2025 fand im Hauptgebäude der Universität Greifswald die Jahrestagung der One-Health-Region Vorpommern statt. Und unser Verbund KI-TIERWOHL war mittendrin!
Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen im Bereich One Health auszutauschen.
Wir freuen uns sehr, dass wir die Veranstaltung mitgestalten durften –
- mit einem eigenen Messestand, an dem wir spannende Einblicke in unsere Projekte geben konnten,
- und mit einem Vortrag von Prof. Dr. Brigitte Vollmar, Sprecherin des Verbunds KI-TIERWOHL.
Die Tagung war für uns eine hervorragende Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Netzwerkpflege und zur Präsentation unserer Arbeit an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Tiergesundheit und regionaler Gesundheitsförderung.
Wir danken allen Besucher:innen für das Interesse und freuen uns schon auf die nächste Jahrestagung!
„Ich glaub’, mein Schwein pfeift!“
Lange Nacht der Wissenschaften 2025, Rostock
Am Donnerstag, den 15. Mai 2025, öffnete die Universität Rostock ihre Türen für alle, die Wissenschaft hautnah erleben wollten. Auch der Verbund KI-TIERWOHL war erstmals mit dabei: Dr. Sandra Düpjan vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie stellte unser Projekt vor und konnte bereits viele spannende Gespräche führen sowie wertvolle Einblicke in unsere Forschungsaktivitäten geben.
Dr. Sandra Düpjan war mit einem interaktiven Beitrag: „Ich glaub’, mein Schwein pfeift!“ für unseren Verbund vertreten und hat die Besucher:innen dafür in die Schweinesprachschule geschickt.
Viele Besucher:innen waren erstaunt, wie vielfältig Schweine Laute einsetzen – je nach Situation, Bedürfnis oder Stimmung. Dr. Sandra Düpjan erklärte, wie diese akustischen Signale entschlüsselt werden und welchen Beitrag sie zum Verständnis von Tierwohl leisten.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die vorbeigeschaut, gefragt, gestaunt und mitgemacht haben. Es war ein erfolgreicher Tag mit vielen interessierten Gästen und tollen Gesprächen.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Kick-off für das Verbundprojekt „KI-TIERWOHL“, 08. April 2025
Ein interdisziplinärer Auftakt für mehr Tierwohl durch KI
Beim Kick-off des Verbundprojekts „KI-TIERWOHL“ trafen sich rund 50 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis in Rostock. Ziel des Projekts ist die Entwicklung innovativer KI-gestützter Verfahren zur objektiven Erfassung von Tierwohl – unter anderem durch Bildverarbeitung, Bioakustik und Sensorik.
Fotos der Veranstaltung finden Sie hier
Projektkoordination
📧 ki-tierwohl{bei}med.uni-rostock.de
Das Projekt KI-TIERWOHL wird im Rahmen des EFRE Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommers aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert.
Aktenzeichen
EXF-25-1031 bis EXF-25-1038